Baltische Hauptstädte 7-Tages-Reiseplan: Tallinn, Riga und Vilnius
Last reviewed: 2026-07-15Was diese Baltische Tour umfasst
Die drei Baltischen Hauptstädte — Tallinn, Riga und Vilnius — liegen in einem 700-km-Korridor entlang der östlichen Baltischen Küste. Jede ist deutlich anders als die anderen: Tallinn ist die kleinste und mittelalterlichste, Riga ist die größte mit Jugendstilarchitektur und Großstadtenergie, Vilnius liegt am weitesten im Süden, ist barocker und hat eine andere historische Entwicklung genommen. Eine Woche deckt alle drei richtig ab.
Transportoptionen: Das InterBaltik-Busnetzwerk (Lux Express, FlixBus, Ecolines) verbindet alle drei Hauptstädte direkt — Tallinn–Riga dauert 4h30–5h, Riga–Vilnius 4h–4h30. Gesamtbuskosten: ungefähr €30–50 pro Person für den vollständigen Korridor. Alternativ bietet ein Mietauto mehr Flexibilität und ermöglicht Stopps unterwegs (die lettische Küstenstraße, Sigulda, der Hügel der Kreuze bei Vilnius). Auto fügt €180–250 für die Woche hinzu, teilt sich aber unter den Mitfahrern auf.
Dieser Plan verwendet einen hybriden Ansatz: Bus zwischen Tallinn und Riga (Nachtbus ist verfügbar und spart eine Übernachtung), Auto von Riga für die lettische Landschaftsoption oder einfach Bus durchgehend.
| Wo | Tallinn (2 Nächte), Riga (2 Nächte), Vilnius (2 Nächte) |
| Kosten | rund 760–1.000 € pro Person, alles inklusive |
| Zeitbedarf | 7 Tage, ~700 km Korridor |
| Anreise | Busse von Lux Express/FlixBus/Ecolines oder Mietwagen |
| Beste Zeit | Mai–September für Tageslicht und Stopps im Freien |
| Stadt | Nächte |
| Tallinn | 2 |
| Riga | 2 |
| Vilnius | 2 |
Tag 1 — Tallinn: mittelalterliche Einführung
Morgen: Toompea-Orientierung
In Tallinn ankommen und direkt zum Toompea-Hügel für den Orientierungsblick gehen. Die Kohtuotsa-Aussichtsplattform (kostenlos) zeigt die Unterstadt auf einen Blick — rote Dächer, gotische Türme, mittelalterliche Mauern. Durch die Oberstadt gehen: Alexander-Newski-Kathedrale (kostenloser Eintritt), Außenbereich von Schloss Toompea. Über Lühike jalg hinabsteigen.
Den Reiseführer zum Toompea-Hügel für den vollständigen Kontext lesen.
Nachmittag: untere Altstadt und Kalamaja
Das Wesentliche der Altstadt am Nachmittag abdecken: Katharinenpassage, Kiek in de Kök (Turm; ~€8, oder die vollständigen Bastionentunnels bei Extrazeit; ~€12) und Viru-Tor. Nicht zu viel Zeit in den Altstadtgeschäften verbringen — das Qualitative ist in der Vene-Straße und in den Kunsthandwerkerwerkstätten der Katharinenpassage, nicht auf der Haupttouristenroute.
Straßenbahn 2 nach Kalamaja und Telliskivi Creative City für den Kontrast zur mittelalterlichen Blase: Craft-Bier im Põhjala Tap Room, Abendessen im F-hoone (Hauptgerichte €12–16). Den Kalamaja-Reiseführer lesen.
Abend: morgen früh Abreise planen
Bus- oder Auto-Logistik für Tag 3 (Tallinn nach Riga) überprüfen, während noch Zeit ist. Lux Express fährt mehrmals täglich; der Nachtbus fährt aus Tallinn ~23:00 Uhr ab und kommt in Riga ~04:30 Uhr an (Budget ~€20–30 und eine Übernachtung einsparen, ist aber ein unangenehmer Schlaf).
Tag 2 — Tallinn: Tiefe und die Sowjetschicht
Morgen: das vollständige Altstadterlebnis
Mit zwei Tagen in Tallinn den Tag-2-Morgen für die tiefere Schicht nutzen:
- Vabamu Museum der Okkupationen (~€10): wesentlicher Kontext für das 20. Jahrhundert der baltischen Staaten — Sowjetbesatzung, Deportationen und die Unabhängigkeitsbewegung von 1991, die alle drei Länder gemeinsam hatten. 90 Minuten einplanen.
- KGB-Museum im Hotel Viru (~€15; nur geführte Tour): Das atmosphärischste Museum der Stadt im Dachgeschoss, das der KGB zur Überwachung ausländischer Gäste nutzte
Für eine geführte Sowjetgeschichtswanderung, die Tallinn mit der breiteren baltischen Geschichte verbindet:
Die verborgene Tallinn-Sowjet-Führung buchen
Den Reiseführer zum sowjetischen Tallinn lesen, um zu wissen, worauf man achten sollte.
Nachmittag: Kadriorg
Straßenbahn 1 nach Osten nach Kadriorg für den Palast, den Park und das KUMU Kunstmuseum (Estlands nationales zeitgenössisches Kunstmuseum; ~€14). Das Nachmittagslicht im Park ist ganzjährig gut. Den Kadriorg-Reiseführer lesen.
Abend: Tallinn Card für den täglichen Nahverkehr
Die Tallinn Card deckt den gesamten öffentlichen Nahverkehr und viele Museumseintrittsgebühren über Tag 1 und 2 ab:
Tallinn Card für 48 Stunden holen
Abendessen am Tag 2: Rataskaevu 16 (Hauptgerichte €18–26; im Voraus buchen) oder NOA (Küstenstraße, Taxi ~€8; Degustationsmenü ~€55 pro Person).
Tag 3 — Tallinn nach Riga (Lettische Grenze)
09:00 — Morgenbus oder -fahrt nach Süden
Der Tallinn–Riga-Bus (Lux Express oder FlixBus) dauert etwa 4h30–5h und ist deutlich komfortabler als erwartet — verstellbare Sitze, kostenloses WLAN, Kaffeeservice. Tickets ab ~€12–20 je nach Zeitpunkt.
Wenn Sie fahren: Die E67-Autobahn führt südwärts durch Estland und Lettland. Der interessanteste Zwischenstopp ist Pärnu (1h45 ab Tallinn; den Pärnu-Reiseführer lesen — ein kurzer Kaffee und Spaziergang entlang der Rüütli-Straße vor der lettischen Grenze). Bei Ainaži nach Lettland einreisen oder direkt weiterfahren.
14:00–15:00 — Ankunft in Riga
In der Rigas Stadtmitte einchecken (Zentrale Hotels ab €60–120/Nacht im Jahr 2026). Rigas Altstadt ist wie Tallinn ein UNESCO-Weltkulturerbe, aber der Charakter ist völlig anders — eine größere Stadt mit baltisch-deutschem, russischem und lettischem Einfluss sowie der außergewöhnlichsten Konzentration von Jugendstilarchitektur in Europa (die Fassaden der Elizabetes- und Alberta-Straße allein rechtfertigen den Stopp).
Nachmittag und Abend in Riga
Den ersten Nachmittag für einen Spaziergang durch die Hauptstraßen und Orientierung nutzen:
- Rigas Altstadt (Vecrīga): Die Hauptplätze, das Schwarzhäupterhaus, der Dom
- Alberta-Straße: Die vollständigste Jugendstil-Straßenfassade der Welt (kostenlos, nur Außenbereich; das Jugendstilmuseum im Alberta 12 hat ein außergewöhnliches Interieur für €6)
- Zentralmarkt (Centrāltirgus): Die fünf ehemaligen Zeppelinhangars zu einem Lebensmittelmarkt umgebaut — die beste Mittagsoption in Riga (€5–8 für einen vollen Teller)
Für eine geführte Einführung, die die Riga–Tallinn-Verbindung und die baltische Geschichte abdeckt:
Mehr über die Zwei-Länder-Ein-Tag-Baltische Verbindung erfahren
Tag 4 — Riga: die vollständige Stadt
Morgen: Jugendstil und Altstadt in der Tiefe
Riga verdient einen ganzen Tag. Morgenprioritäten:
- Schwarzhäupterhaus (restauriertes mittelalterliches Kaufmannsgildehaus; ~€8): Das meistfotografierte Gebäude in Rigas Altstadt
- Rigaer Dom (~€4): Die größte mittelalterliche Kirche in den baltischen Staaten, mit einer in ganz Nordeuropa berühmten Orgel
- Rigas Burg (Außenbereich; die Residenz des lettischen Präsidenten — Wachen, keine Touristen)
- St.-Peters-Kirchturm (~€9): Der Aufzug bringt Sie nach oben; der Blick über die Stadt und den Daugava-Fluss ist ausgezeichnet
Nachmittag: Jugendstil-Route
Das Jugendstil-Viertel nördlich der Altstadt systematisch abgehen. Die Michail-Eisenstein-Gebäude auf der Alberta- und Elizabetes-Straße (derselbe Eisenstein, der Panzerkreuzer Potemkin inszenierte) sind das Herzstück. Das Rigaer Jugendstilmuseum (Alberta 12; ~€6) zeigt, wie die Interieurs aussahen — das originale Treppenhaus und die Wohnungsausstattungen sind intakt.
Ebenfalls lohnenswert: Kalnciema Viertel (ein Holzarchitektur-Viertel mit einem Samstagmarkt) und das Spīķeri-Lagerhausviertel am Fluss (Galerien, Designgeschäfte, ein Sommermarkt).
Abend in Riga
Abendessen in der Altstadt: Folkklubs Ala Pagrabs (Gewölbekeller; lettische Volksmusikabende; Hauptgerichte €12–18) oder Bibliotēka Nr. 1 (Dachbar und Restaurant; Hauptgerichte €15–22; bester Blick auf die Altstadt beim Sonnenuntergang). Riga hat ein lebhafteres Nachtleben als Tallinn — Miera iela (Friedensstraße) ist das Vierteläquivalent zu Kalamaja für Café-Bars.
Tag 5 — Riga nach Vilnius (über Sigulda oder direkt)
Option A: Direktbus nach Vilnius (4h–4h30)
Lux Express und Ecolines fahren mehrmals täglich. Bis zum Mittagessen in Vilnius ankommen; der Nachmittag ist frei für die Orientierung.
Option B: Fahrt über Sigulda und Cēsis (fügt 2h zur Reise hinzu)
Sigulda (50 km östlich von Riga): eine mittelalterliche Burgruine über dem Gauja-Flusstal — die “Lettische Schweiz.” Die Seilbahn über die Schlucht fährt im Sommer (€5). 1,5 Stunden einplanen.
Cēsis (30 km von Sigulda): Die charaktervollste Kleinstadt Lettlands — eine mittelalterliche Burg, Kopfsteinpflastergassen und gute Cafés. 1,5 Stunden einplanen.
Die Route ist im Baltischen Mini-Tourpaket enthalten:
Die Baltische Mini-Tour buchen: Riga–Sigulda–Cēsis–Pärnu–Tallinn
Nachmittag: Ankunft in Vilnius
Vilnius ist die überraschendste der drei Hauptstädte — international am wenigsten bekannt, aber wohl die schönste, mit einer riesigen barocken Altstadt (der flächenmäßig größten in Nordeuropa), die sich wirklich bewohnt anfühlt, statt touristisch poliert. Einchecken; zum Domplatz für die Orientierung gehen.
Abendessen: Užupio Kavinė (das Café-Republiks-Viertel auf der anderen Flussseite; Hauptgerichte €12–18) oder Šaknis (Litauische Küche, herzhaft; Hauptgerichte €10–15).
Tag 6 — Vilnius: die Barockhauptstadt
Morgen: Altstadt und Gediminas-Burg
Gediminas-Turm (die Burgtuinruine auf dem Hügel über der Stadt; Eintritt ~€5; Panoramablick): Der unverzichtbare erste Stopp in Vilnius. Hinunter zur Vilniuser Kathedrale (kostenloser Eintritt; riesiges Barockinneres) und dem Domplatz (dem Hauptversammlungsort der Stadt).
Durch die Altstadtstraßen gehen: Pilies-Straße (die Hauptfußgängerachse), Bernardinų-Straße und die Gassen rund um die St.-Annen-Kirche (gotisch, Backstein, von Napoleon berühmt beschrieben, als etwas, das er in seiner Handfläche zurück nach Paris tragen wollte).
Der Vilniuser Universitätshof (Eintritt ~€5): Ein harmonisches Barockensemble, vollständig erhalten, mit 13 miteinander verbundenen Höfen.
Nachmittag: das jüdische Viertel und Užupis
Das jüdische Viertel (Žydų gatvė und die umliegenden Straßen): Vilnius war vor dem Zweiten Weltkrieg ein bedeutendes Zentrum jüdischer Kultur; das Vilna-Gaon-Staatliche Jüdische Museum (~€5) ist der vollständigste noch vorhandene Bericht dieser Geschichte.
Užupis (die selbsternannte “unabhängige Republik” jenseits des Vilnelė-Flusses): Ein Bohème-Viertel mit einer Verfassung, die in über 20 Sprachen an der Wand hängt. Die Engelstatue an der Brücke ist der meistfotografierte Ort in Vilnius nach dem Morgentor.
Morgentor (Aušros Vartai): Das letzte erhaltene mittelalterliche Stadttor mit einer verehrten Madonnenfigur in der Kapelle darüber. Kostenloser Eintritt; ein Ort von echter religiöser Bedeutung, nicht nur Tourismus.
Abend: letztes Baltisches Abendessen
Džiaugsmas (Vilnius; kreative litauische Küche; Hauptgerichte €18–28): Die ambitionierteste Küche der Stadt. Alternativ Lokys (Wild und traditionelles litauisches Essen in einem mittelalterlichen Keller; Hauptgerichte €14–22) für ein historischeres Speiseerlebnis.
Tag 7 — Vilnius: halber Tag und Abreise
Morgen: Trakai oder ruhiges Vilnius
Trakai-Burg (28 km westlich von Vilnius; Bus vom Vilniuser Busbahnhof, 30 Minuten, ~€2; Burgeintritt ~€10): Eine Burg aus dem 15. Jahrhundert mitten in einem See — einer der fotogensten Orte in Litauen. 3 Stunden einschließlich Anfahrt einplanen. Früh aufbrechen, um den Reisegruppen zuvorzukommen.
Alternativ: Ein gemächlicher Morgen in Vilnius’s Senamiestis (Altstadt), die verbleibenden Altstadtsehenswürdigkeiten besichtigen — das Litauische Nationalmuseum (~€5), die Barockkirchen in der Didžioji-Straße und das Drei-Kreuze-Denkmal (kostenlos; Hügelpark mit Blick auf die Altstadt).
Nachmittag: Rückflug oder Weiterreise
Die meisten Besucher der baltischen Route fliegen in Tallinn oder Vilnius ein und aus. Wenn Sie aus Tallinn abfliegen: Vilnius nach Tallinn ist ein 4h30–5h-Bus (Nachtoption verfügbar) oder ein einstündiger Direktflug (ab ~€50). Wenn Sie per Bus nach Tallinn zurückkehren: Lux Express Vilnius–Tallinn fährt zweimal täglich.
Für Transfers zwischen den baltischen Hauptstädten ist die private Transferoption am bequemsten — direkte Optionen auf den Anbieterwebsites oder an den Tallinn/Riga-Busbahnhöfen suchen.
Privaten Transfer von Riga nach Tallinn buchen
Was es kostet (pro Person, 7 Tage)
| Posten | Ungefähre EUR |
|---|---|
| Tallinn Card 48h (Tag 1–2) | €47 |
| Vabamu + KGB-Museum (Tallinn) | €25 |
| Bus: Tallinn–Riga–Vilnius (oder umgekehrt) | €35–55 |
| Riga: Jugendstilmuseum + St. Peter | €15 |
| Vilnius: Gediminas-Turm + Kathedrale | €5 |
| Unterkunft x6 Nächte (Mix drei Städte) | €330–480 |
| Mittagessen x7 | €70–95 |
| Abendessen x7 | €150–210 |
| Getränke (7 Abende) | €55 |
| Lokaler Nahverkehr (Straßenbahn, Bolt) | €30 |
| Gesamt pro Person | €760–1.000 |
Mit Mietauto €200 hinzufügen (geteilt durch Mitfahrer); mit dem Sigulda/Cēsis-Umweg eine Extra-Nacht in Lettland hinzufügen (€70).
Wo übernachten
- Tallinn (2 Nächte): Altstadt oder Kalamaja; vollständiger Ratgeber unter Wo in Tallinn übernachten
- Riga (2 Nächte): Altstadt oder das Ruhige Zentrum (Klusais centrs); zentrale Optionen ab €60–100/Nacht
- Vilnius (2 Nächte): Altstadt oder Užupis; zentrale Gästehäuser ab €55–90/Nacht
Alle drei Städte haben zuverlässige Hostels (ab €20/Schlafsaal), wenn das Budget die Priorität ist. Den Ratgeber für Tallinn mit kleinem Budget für den Tallinner Teil lesen.
Sollten Sie alle drei besuchen oder sich auf zwei konzentrieren?
Sieben Tage über drei Hauptstädte sind eine wirklich lohnende Reise, aber es lohnt sich, den Kompromiss ehrlich zu benennen: Zwei Nächte pro Stadt reichen für die wichtigsten Sehenswürdigkeiten, aber nicht für ausgiebiges Erkunden.
Wenn Ihr Reisestil eher auf Tiefe als auf Breite setzt, sollten Sie eine Hauptstadt streichen und den anderen beiden eine dritte Nacht hinzufügen — Tallinn plus Riga (Vilnius auslassen) funktioniert gut, wenn Sie Jugendstilarchitektur und nordisch geprägte Kultur mehr interessieren als barocke Geschichte; Tallinn plus eine längere Estland-Runde (siehe die große Estland-Rundreise in 7 Tagen) funktioniert gut, wenn Sie lieber ein Land intensiv erkunden als drei oberflächlich.
Dennoch berichten die meisten Baltikum-Erstbesucher, dass genau das Sehen aller drei Hauptstädte — und sei es nur kurz — die Reise wertvoll macht: Der Kontrast zwischen ihnen ist der Sinn der Sache, und zwei Nächte pro Stadt reichen aus, um den Charakter jeder Stadt deutlich zu spüren, statt dass alles ineinander verschwimmt.
Die Rundreise mit der estnischen Natur verbinden
Wenn Sie für die Woche einen Mietwagen haben, statt auf Busse angewiesen zu sein, sollten Sie zwischen Tallinn und der lettischen Grenze einen halbtägigen Abstecher zum Nationalpark Lahemaa einplanen — es ist ein bescheidener Umweg von 40 km nach Osten von der direkten Route und fügt einer Reise, die sonst ausschließlich in Stadtzentren verläuft, eine der schönsten Landschaften Estlands hinzu. Das funktioniert am besten, wenn Sie nicht auch den Abstecher nach Sigulda/Cēsis in Lettland machen, da beides zusammen die Woche erheblich verlängert. Details zur Route finden Sie im Leitfaden für den Tagesausflug nach Lahemaa.
Häufig gestellte Fragen
Reichen 7 Tage für alle drei baltischen Hauptstädte?
Ja, für einen zufriedenstellenden ersten Besuch — zwei Nächte pro Stadt decken die wesentlichen Sehenswürdigkeiten von Tallinn, Riga und Vilnius ab, ohne gehetzt zu wirken. Für eine intensive Erkundung einer einzelnen Stadt reicht es nicht; wenn das Ihre Priorität ist, sollten Sie die oben besprochene Zwei-Städte- oder Ein-Land-Alternative in Betracht ziehen.
Sollte ich für diese Route den Bus nehmen oder ein Auto mieten?
Das Busnetz (Lux Express, FlixBus, Ecolines) ist komfortabel, häufig und günstiger als ein Auto für Allein- oder Zweierreisende — verstellbare Sitze und WLAN machen die 4–5-stündigen Etappen mühelos. Ein Mietwagen ist vor allem dann sinnvoll, wenn Sie Abstecher wie Sigulda, Cēsis oder Lahemaa hinzufügen möchten, und die Kosten verteilen sich gut auf drei oder mehr Mitfahrer.